Wie funktioniert eine Schlauchpumpe?

Das Prinzip einer Schlauchpumpe basiert auf wechselseitiger Kompression und Relaxation des Schlauches, wodurch das Medium in den Schlauch gezogen wird. Das zu fördernde Medium kommt dabei nicht mit beweglichen Teilen in Kontakt und ist vollständig von den robusten, strapazierfähigen Schläuchen umgeben.
Der Schlauch wird von zwei Nocken, die sich auf einem Rotor befinden, wechselweise gequetscht, wodurch das Medium zur Druckseite hinausgeschoben wird.
Nach dem Nocken richtet sich der Schlauch wieder auf (Rückstellkraft) und erzeugt das Ansaugen. Da der Schlauch völlig dicht gequetscht wird und keinen Rückfluss hat, lässt sich die Pumpe hervorragend als Dosierpumpe bis zu einem Druck von 16 bar einsetzen.

 

Warum eine Schlauchpumpe?

Dichtungslos

Der große Vorteil der Schlauchpumpe liegt darin, dass nur der Schlauch mit dem Medium in Berührung kommt. daher entfallen aufwändige Wellenabdichtungen.

Trockenlauf

Viele Pumpen haben Probleme, wenn sie trockenlaufen. Schlauchpumpen könen problemlos trockenlaufen, auch über längere Zeiträume.

Selbstansaugend

Schlauchpumpen können Medien die ähnliche Eigenschaften wie Luft oder Gas haben, genauso fördern, demnach sind sie bestens geeignet, Medien trocken anzusaugen.

Schonende Produktförderung

Die Scherkräfte, die auf das zu verpumpende Medium wirken, sind bei Schlauchpumpen sehr gering, daher ist die sanfte Förderung von empfindlichen Medien optimal gewährleistet.

kein Rückfluss

Die Pumen haben keinen internen Rückfluss, daher lässt sich eine Dosierung genau durchführen.

Genaue Dosierung

Widerholgnauigkeiten von ca. ±0.5% und Dosiergenauigkeiten von ca.  ±2% isnd möglich

Förderung abrasiver Medien

Die Schlauchlebensdauer ist nicht von der Abrasivität des Mediums, lediglich von der chemischen Beständigkeit und der Materialermüding.

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