Abel HM - Hydraulische Membranpumpe

Die ABEL HM Hydraulische Membranpumpe wurde mit einer neu konzipierten, vorgeformten Membrane und mit einer mechanischen, druckausgeglichenen Membranlagensteuerung ausgerüstet. Sowohl während des Saug- als auch des Druckhubes ist die Membrane durch keine Druckspitzen belastet; dies gewährleistet die Membranlagensteuerung mit optimal gewählten Membranendlagenpunkten.

Die ABEL HM ist in simplex einfach- und doppelt wirkender Ausführung verfügbar. Neben den Attributen von Kolbenmembranpumpen, wie selbstansaugend und trockenlaufsicher, zeichnet sie sich durch einen hohen Wirkungsgrad, Laufruhe und Verfügbarkeit aus.

Die Hydraulikseite ist mit geprüften Sicherheitsventilen zur Absicherung des maximal zlässigen Dreucks ausgestattet. Die Produktsiete ist mit einer vorgeformten, auf die Einsatzbedingungen abgestimmten Membrane ausgerüstet. Die Antriebsseite, bestehend aus Untersetzungs- und Exzentergetriebe, gewährt eine optimale Kraftübertragung, auch bei geringen Drehzahlen - und das ohne externe Ölschmierung.

Eine erhebliche Reduktion der Energiekosten wird durch den Einsatz von Frequenzumwandlern im Filterpressenbetrieb erreicht. Es kommt zu keiner Erwärmung und damit energetischen Verlusten auf der Hydraulikseite der Pumpe

Leistungsbereich:
bis zu 116 m³/h, bis zu 100 bar

Die Materialien der produktberührten Teile:

  • Sphäroguss
  • Sphäroguss/gummiert
  • rost- und säurebeständiger Stahlguss
  • Polypropylen (PPH)
  • weitere Materialien auf Anfrage

Funktionsprinzip

Die Pumpen werden elektrisch angetrieben und je nach Ausführung, mit fester oder regelbarer Drehzahl betrieben. Wird die Pumpe zur Filterpressenbeschickung genutzt, wird der Förderstrom durch einen drehzahlgeregelten Antrieb in Abhängigkeit von Motordrehmoment mittlels Frequenzumrichter energiesparend geregelt. Optional ist eine Regelung über einen Drucksensor möglich.


Saughub
Das vom Kolben (I) angesaugte Volumen im Zylinderraum (II) gleicht die mitgehende Formmembrane (III) aus und vergrößert ihrerseits den Pumpenraum (V), so dass das Fördermedium über das durch den Unterdruck geöffnete saugseitige Kugelventil (VI) nachströmt. Das druckseitige Kugelventil (IV) ist geschlossen.

Druckhub
Mit Beginn des Druckhubes drückt die durch den Kolben (I) aus dem Zylinderraum (II) verdrängte Hydraulikflüssigkeit (III) die Formmembrane (IV) in den Förderraum (V). Durch diese Volumenverminderung im Pumpenraum wird das zu fördernde Medium über das selbstständig öffnende druckseitige Kugelventil (VI) verdrängt. Das saugseitige Kugelventil (VII) ist dabei geschlossen.

 

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