ABEL CM - zur Filterpressenbeschickung

Die Abel CM Kompaktmembranpumpen sind simplex, einfach- oder doppelt wirkende Spezialisten für schwierige Medien. Hohe Verfügbarkeit und Verschleißarmut im Dauerbetrieb zeichnen die Abel Pumpen besonders aus. Zu den Einsatzgebieten gehören die Filterpressenbeschickung, Keramikindustrie, Abwasserwirtschaft, Galvanikindustrie, Farb- und Lackindustrie und die Automobilindustrie.

Vorteile und Merkmale 

  • Bis zu 225 m³/h 
  • Bis zu 100 bar 
  • optimale Regelbarkeit 
  • Wartungsfreundlich 
  • Langlebig
  • selbstregelnd, keine aufwändige Steuerung bei Filterpressenbeschickung


Folgende Werkstoffe für alle produktberührten Teile stehen zur Verfügung:

  • Sphärguss, auch gummiert oder mit Halar® beschichtet 
  • Edelstahl 
  • Stahlguss

 

Die Kompaktmembranpumpen dienen zum Fördern mechanisch abrasiver und chemisch aggressiver Medien. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor, der über einen Keilriementrieb mit dem Getriebe der Pumpe verbunden ist. Exzenter, Exzenterstange und Kreuzkopf setzen die Rotationsbewegung des Antriebes in die translatorische Hubbewegung des Kolbens um. Der Kolben läuft in einer Zylinderbuchse, die den Pumpenzylinder in zwei Arbeitsräume (Primärseiten, Flüssigkeitsseiten) teilt. Jede Primärseite ist hydraulisch mit einem Membrangehäuse verbunden. Die Doppelmembrane trennt im Membrangehäuse die Primärseite von der Sekundärseite (Produktseite). Die Hydraulikflüssigkeit auf der Primärseite (in der Regel Wasser) überträgt die Hubbewegung des Kolbens auf die Doppelmembrane. Beim Druckhub des Kolbens wird die Membrane nach außen gedrückt und verdrängt das Fördermedium über das geöffnete Kugelventil in die Druckleitung. Gleichzeitig wird das saugseitige Kugelventil durch das unter Druck stehende Medium geschlossen gehalten. Im folgenden Saughub wird die Membrane zurückgezogen. Der entstehende Unterdruck öffnet das saugseitige Kugelventil und schließt das Druckventil.

Die Steuerung - Membrananlagensteuerung
Die Kompaktmembranpumpen sind pro Membrangehäuse im Vorlagebehälter mit einem Nachhol- und einem Sicherheitsventil ausgestattet.

Die Arbeitsweise der Steuerung richtet sich nach der Hubbewegung des Kolbens:
Druckhub

  • Beim Druckhub des Kolbens wird der Ventilteller des Nachholventils (2) durch den hydraulischen Druck auf der Primärseite (Flüssigkeitsseite) angehoben.
  • Die Ventilkugel des Rückschlagventils (2) verschließt die Nachholbohrung (3).
  • Eine definierte Menge Hydraulikflüssigkeit strömt durch die Drosselbohrung im
    Sicherheitsventilteller (4) in den Vorlagebehälter (Zulaufbehälter)

Saughub

  • Der Kolben fährt zurück und die Doppelmembrane legt sich an die Membranstützplatte (6) und den Steuerhebel (7), bevor der Kolben seinen hinteren  Totpunkt erreicht.
  • Der Kolben setzt seine Bewegung bis zum Erreichen seines Totpunktes fort.
  • Auf der Primärseite entsteht aufgrund des Flüssigkeitsdefizits ein Unterdruck.
  • Die Membrane drücken über den Steuerhebel und die Ventilstange (5) den federbelasteten Nachholteller (1) hoch.
  • Die Ventilkugel des Rückschlagventils (2) gibt die Nachholbohrung (3) frei.
  • Hydraulikflüssigkeit strömt aus dem Vorlagebehälter über die Nachholbohrung  (3) und das Nachholventil auf die Primärseite und gleicht das Flüssigkeitsdefizit  aus.

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